Bei der amtlich vorgeschriebenen periodischen Kontrollmessung an einem Schweizer Biomasse Heizkraftwerk wurde ein zu hoher Ammoniakmesswert festgestellt. Der Betreiber wurde aufgefordert das Problem zu beheben damit die Anlage weiterhin in Betrieb bleiben darf.
Beim Einsatz vor Ort auf der Anlage wurde die gesamte Regelstrecke von Messwerterfassung, -verrechnung und Harnstoffdosierung zur NOx Reduktion erfasst und untersucht. Zusätzlich wurde eine Referenzmessung mit einem Abgashandmessgerät durchgeführt um die einzelnen Verarbeitungsschritte der Regelstrecke zu überprüfen.
Festgestellt wurden mehrere Fehler in der Messwertverarbeitung und -weiterleitung zwischen den einzelnen Systemen und Anlagenteilen. Nach Behebung der Fehler war die Harnstoffeindüsung deutlich reduziert und der zu hohe Ammoniakschlupf behoben. Dies brachte zusätzlich auch deutliche Einsparungen beim Betriebsmittel Harnstoff.
Die Anlage wurde erneut einer Kontrollmessung unterzogen welche ohne Mängel bestanden wurde.
